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Ein Berg Stoffballen verbunden mit den Fragen „Können wir das gebrauchen? Was können wir damit machen?“ bildete vor ein paar Wochen den Anfang.
Zwei Nähmaschinen später entstand aus der Erkenntnis heraus, dass es sich überwiegend um Gardinenstoffe handelte, eine Idee.
Dazu reiste Leni aus der Gruppe „Betreuer Familien aus Schanze“ und ihres Zeichens Schneiderin mehrere Tage quer durch das Gemeindegebiet in Kürten. Ziel waren die Familien, die die Gemeindeverwaltung in Wohnungen untergebracht hatte.

Ausgestattet mit Maßband, Bleistift und Papier überraschte sie die Bewohner mit ihren Vorschlägen.
In einer gemeinsamen Abschlussrunde äußerten die Familien ihre Wünsche und so entstand pro Wohnung ein individueller Entwurf für Vorhänge.

Zurück in Schanze wurde das Büro kurzfristig umfunktioniert und so konnte es alsbald ans Werk gehen.
Unterstützt von einigen Paten und der ein oder anderen Flüchtlingsfamilie begann man mit dem Zuschneiden der Stoffe.

Probeweise nahm man die Nähmaschinen in Betrieb. Kaum ratterten sie los, da öffnete sich die gegenüberliegende Zimmertür.
Zwei afghanische Männer kamen heraus. Zu laut –dachten wir noch, aber weit gefehlt. Die Geräusche kamen Qurban und Ramazan nur zu bekannt vor.
Sie sind Schneider von Beruf, setzten sich an die Nähmaschinen und waren nicht mehr zu halten. Sie holten alles aus den Nähmaschinen raus.

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Es dauerte nicht allzu lange, dass die so entstehende Geräuschkulisse weitere Bewohner anlockte. Flugs verschwanden einige von ihnen, um kurz darauf wieder am Nähstübchen zu erscheinen. Dabei brachten sie Hosen zum Kürzen, zum Nähen oder eine Jacke mit Riss mit.

Das Nähteam war nun mehr als beschäftigt und mittlerweile findet die Nähstube in Schanze einmal pro Woche statt. Damit sich die Bewohner auch außerhalb der Nähstube bei kleineren Näharbeiten unterstützen können, wird noch eine weitere einfache Nähmaschine gesucht.

Ein Dank an alle, die beim Start geholfen haben und weiterhin helfen. Vielen Dank für die Stoffe und die Nähmaschinen. Eine wurde von Frau Rupke aus der Gemeinde gespendet.

   

Infos "Begegnungen"

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