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„Nie hätte ich es für möglich gehalten,
dass ich einmal freiwillig einen ganzen Nachmittag
auf einem staubigen Fußballplatz verbringe
und auch noch Spaß dabei habe.“ Birgit O.


Die Chronik der Ereignisse

04.09.2016   Erstkontakt auf dem Sommerfest in Schanze
gefolgt von einer Einladung

05.09.2016    Pläne für eine eigene Mannschaft

06.09.2016    Erstkontakt mt Herrn Lenninghaus
Kontaktmedium: E-Mail

07.09.2016    Pläne für eine eigene Mannschaft verworfen

08.09.2016    Abstimmung der weiteren Vorgehensweise

10.09.2016    Anreise zum Ort des Geschehens

 Was genau geschah...

 …konnten wir durch Recherche, Augenzeugenberichte und Expertenmeinungen wie folgt rekonstruieren:

Es war eine ausgelassene und ungezwungene Stimmung vor Ort. Die 6 Männer sollen bei der Ankunft noch nervös und unsicher gewirkt haben. Später legte sich die Nervosität und sie stürzten sich mutig in den bunten Trubel. Eine Expertin sieht hierbei ein normales Verhaltensmuster: „Sie sind solche Feiern nicht gewohnt. In ihren Heimatländern ist das Draußen-sein oft sehr gefährlich.“

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Bei einem Team-Meeting der einzelnen Mannschafts-Kapitäne mit Herrn Lenninghaus wurde die weitere Vorgehensweise schnell erkennbar.
Die Teamleiter setzten auf Deeskalation durch eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge. Diese war innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Mit Ersatz-Shirts ausgestattet wurden sie in die Teams integriert und schon konnte es losgehen.

Eine Augenzeugin berichtet, dass die Flüchtlinge einfach so gut Deutsch gesprochen haben, dass eine problemlose Unterhaltung möglich war. Das Ganze soll sich sowohl auf als auch außerhalb des Spielfeldes zugetragen haben.
Zudem hat sie beobachtet, dass die Flüchtlinge in den Spielpausen einfach „auf ein Bier (oder Cola)“ eingeladen wurden.
Oder es hieß: „ Kommt doch rauf! Ihr könnt auch hier bei uns sitzen.“

Voller Stolz und Freude kehrten sie nach 22 Uhr in Ihre Unterkunft zurück. Ramazan aus Afghanistan und Mohamed aus Syrien zeigten stolz ihre Pokale, die sie mit „ihrer“ Mannschaft, den Dürscheider Mellsäckchen, erkämpft haben.

Das Fazit der Expertin

„So kann Integration gelingen. Die 6 „Gastspieler“ waren immer ein Teil der Mannschaften, wechselten sich mit dem regulären Kader ab. Der große Wunsch vieler Geflüchteter – mehr Kontakt zur Kürtener Bevölkerung zu bekommen - ging an diesem Tag in Erfüllung und das ohne Wenn und Aber.“

Unser Fazit

Sport verbindet, fördert Freundschaften und Zusammenhalt, auch wenn dabei jede Menge Staub aufgewirbelt wird.
Wir möchten uns auf diesem Wege beim DJK Dürscheid, den teilnehmenden Mannschaften, allen Anwesenden und vor allem auch bei Herrn Lenninghaus für ihren Anteil zur Integration bedanken.

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Infos "Begegnungen"

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