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Marly Schmitz hatte im Vorfeld die Ticketmodalitäten geklärt. So konnten alle Kinder unter zwölf Jahren aufgrund der "VRS – Kindertage" freien Eintritt genießen. Eine Türkollekte der evangelischen Kirchenbesucher in Delling und rabattierte Eintrittskarten hielten die Kosten noch in Grenzen.

Der Himmel war grau – und so wie der Regen tröpfelten auch die Flüchtlinge nach und nach am Treffpunkt ein. Gegen 10:00 Uhr setzte sich der Reisebus mit etwas Verspätung in Bewegung. An Bord saßen 16 Kinder und Jugendliche sowie 35 Erwachsene und lauschten auf der Hinfahrt den Informationen über Treffpunkte und Organisatorisches. Übersetzt wurde das Ganze von Shardi und Ali.

Nachdem am Eingang noch jeder ein rotes Erkennungsbändchen erhielt, konnte die Zoosafari beginnen. Die Gruppe teilte sich auf - von Marly ausgestattet mit Plänen für den Rundgang mit eingezeichneten Treffpunkten.

Viele der Flüchtlinge waren zum ersten Mal in einem Zoo. Mit sehr viel Interesse und ohne Angst beobachteten sie Tiere wie Giraffen, Flamingos oder Bären. Während die Eltern versuchten, die Deutschen Infotafeln zu verstehen, konnten die Kinder an diversen Tierstationen Stempel für ein Rätsel der VRS sammeln.

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 Zur Mittagspause fanden sich dann viele Teilnehmer am ersten Treffpunkt ein, dem Spielplatz. Im Nu war ein internationales kaltes Picknick Büffet auf den Tisch gezaubert, an dem sich alle bedienen konnten. Die Kinder nahmen mit großer Freude den Spielplatz ein. Sie schaukelten, kletterten und rutschten, was das Zeug hielt. Die Stimmung war sehr entspannt, die Sonne strahlte und Hemens Augen ebenso.

Voller Begeisterung erzählte er: „ Zum ersten Mal sehe ich Giraffen und Geparden; die kannte ich bisher nur von Fotos oder dem TV“.

Der nächste Treffpunkt – die Fütterung der Paviane
Alle hatten Spaß und große Freude – sie beobachteten die kreischenden Affen beim Kampf um die Äpfel und Möhren.
Alle Zuschauer waren begeistert über die Fang-und Kletterfähigkeiten.

In diesen Momenten scheint es, dass die Sorgen der Flüchtlinge an die Heimat, den Krieg, den Terror und das Hiersein für einen kurzen Moment wie fort geflogen sind. Gespräche ergaben sich meistens, wenn wir kurz verschnauften und uns auf einer Bank niederließen.
Dann erzählten sie über ihre Wohn- und Asylsituation, zeigten Bilder von den Lieben daheim. Sie sind dann froh und stolz, uns die Bilder zeigen zu können und die Situation in Ihren Heimatländern beschreiben zu können. So lernen wir uns mehr und mehr kennen und es tut gut, Erinnerungen und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Sowohl Papiere, als auch andere Erinnerungsstücke haben viele der Flüchtlinge auf der Flucht verloren. Erinnerungen – die guten wie die schlechten – tragen sie mit sich im Kopf und in den Herzen, aber auch in den Fotos auf dem Handy.

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 Langsam geht es Richtung Ausgang, vorbei an Hennes, dem Maskottchen des FC. Für ein Eis ist und Gruppenfotos ist noch Zeit, dann geht es ab zum Bus. Erschöpft aber glücklich genießen wir den Panoramablick von der Mülheimer Brücke auf den Kölner Dom.

Das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ verkürzt die Zeit bis zur Ankunft in Biesfeld. Mit Handschlag und einem sehr dankbaren Blick verabschieden wir uns am Penny- Parkplatz voneinander.

Das Fazit des Ausflugs war eindeutig: (frei nach Hans Knipp)

„Ne Besuch em Zoo, oh, oh, oh, oh,
Nä wat woor dat schön, nä, wat woor dat schön.
Ne Besuch em Zoo, oh, oh, oh, oh,
Dat woor esu schön, dat woor wunderschön!“

Ein großes Dankeschön an die Kirchenbesucher aus Delling, an den Kölner Zoo und natürlich an die Organisatoren des Ausflugs. Die Kosten für den Bus konnte aus dem Begegnungsfonds des Erzbistums Köln getragen werden. Vielen Dank dafür!

 

(Norbert Broich / Fotos: Achim Theisen)

   

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