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Dies erfolgt zusammen mit den Bewohnern, so dass deren Wünsche - soweit wie möglich -berücksichtigt werden können. Freunde aus dem gleichen Land oder Kulturkreis gestalten sich gemeinsam ihr Zimmer.
Die Belegung der kleinen Zimmer (16 qm) erfolgt faktisch mit 3 Personen, eine Person ist ein „Schattenmann“, der nicht ständig anwesend ist. Die Etagenbetten werden zu zwei Einzelbetten umgebaut. Die dritte Schlafgelegenheit kann durch eine ausziehbare Couch oder ein Bett realisiert sein.
Dadurch wird deutlich mehr Privatsphäre für jeden Einzelnen erreicht und die Räume erhalten eine persönliche Note. Leider ist diese erste Umverteilung momentan noch nicht vollständig abgeschlossen.


Die beiden großen Zimmer (32 qm) sollten ursprünglich als Gemeinschaftsräume eingerichtet werden zum Fernsehen, Lesen, Essen. Diese Idee fand allerdings keine Mehrheit unter den dort lebenden Asylbewerbern und so wird zumindest eins nun als Begrüßungszimmer genutzt. Hier werden in einer ersten Phase die Neuankömmlinge untergebracht.
Diese können in Ruhe Kontakte knüpfen und dann entsprechende Zimmergemeinschaften bilden

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Frau Chimtschenko, Geschäftsbereichsleiterin der Gemeinde Kürten, war von unserem Konzept begeistert, so dass sie uns die Verantwortung für die Belegungsplanung im Wohncontainer übertragen hat. Die enge Zusammenarbeit, auch mit den beiden Hausmeistern Herr Bauer und Herr Vorwerk, funktioniert außerordentlich gut, so dass wir Schritt für Schritt weiterkommen.


Die Gemeinde wird kurzfristig die in die Jahre gekommenen Duschen gegen neue ersetzen, damit die Sanitärräume für die Personenzahl ausreichend ausgestattet sind. Im weiteren steht dann – als Privatintiative - der Austausch der vorhandenen maroden Küchen an.
Auch hierbei haben wir unsere ursprünglichen Ideen an die Wünsche und den tatsächlichen Bedarf der Bewohner angepasst.


Inwieweit wir mit all den Maßnahmen auch die dadurch vorgesehene Nachhaltigkeit erreichen, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig sagen.

Unser Weg, der gerade begonnen hat, ist auf jeden Fall der richtige. Ganz klar erkennbar ist, dass jeder einzelne der „Jungs“ in irgendeiner Form die Hilfe von außen benötigt. Nicht jede Handlung, jedes Vorgehen ist für uns immer nachvollziehbar, aber keiner von uns war bisher in einer ähnlichen Situation.
Die psychische Belastung ist stets spürbar, aber auch die Freude, Freundlichkeit und große Gastfreundschaft der Asylbewerber.

Einen Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 29. Juli 2015 über unsere Arbeit finden Sie hier.

 

Michael Weinmann (Sprecher Housing Committee)

   

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Berichte aus dem Bereich "Housing Committee"

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