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Ein kurzes Telefonat mit dem Schulleiter Klaus Schröder, ein Rückruf und schon stand der Termin fest
- 20. November 2015, 9:25 Uhr bis 11:00 Uhr in der Gesamtschule Kürten. Zu diesem Zeitpunkt finden eigentlich die Philosophie- und Religionskurse der Oberstufe Klasse 12 statt.  

Am vergangenen Freitag jedoch hatten die rund 80 Schülerinnen und Schüler in der Aula die Gelegenheit, mehr über die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kürten zu erfahren. Hilger Müller und ich hatten für diese Doppelstunde bewusst auf einen festen Ablaufplan verzichtet.
Wichtig war für uns der direkte und unkomplizierte Dialog mit den Jugendlichen.

Nachdem wir uns kurz vorgestellt hatten, folgte die Frage an die Runde, wer den „Fuchtpunkt Kürten“ kennt. Zumindest ein Finger ging nach oben und mit dem Satz „Ihr seid doch auf Facebook!“ war das nicht vorhandene Eis gebrochen.  Offene Fragerunden wechselten sich mit kurzen Informationen zu unseren Arbeitsbereichen ab. Die teilweise sehr konkreten Fragen zeigten dabei, dass die Flüchtlingsthematik in allen Köpfen vorhanden ist. Themen waren hierbei u.a. Erstaufnahme, Unterkünfte, Arbeit, Kommunikation, Kosten, Integration und Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung.

 „Wir sehen jeden Tag das Haus und die Bewohner, wenn sie über den Schulhof gehen. Aber über die Wohn- und Lebenssituation und die Bewohner wissen wir nichts.“

Diese Erkenntnis und der Altersdurschnitt aus den aktuellen Flüchtlingszahlen für Kürten  förderte viele kreative Ideen unter den Schülerinnen und Schülern zutage. Von einer „altersgerechten“ Klamotten-Sammelaktion über gemeinsames Kochen und Musik machen bis hin zur Einladung zum kommenden Kulturabend oder gemeinsame Kino- und Spielabende in der Aula reichten die Themen.
Über die jeweiligen Lehrer wird uns in Kürze eine entsprechende Liste zur Verfügung gestellt. So können wir den direkten Kontakt zu den Interessierten herstellen und die Jugendlichen mit ihren Ideen unterstützen. Nur so können ZUSAMMEN neue Wege zur schnelleren Integration erlebbar gemacht werden.

Am Ende war die Zeit schneller vorbei als gedacht und es kam der Wunsch auf, eine solche Aktion auch für andere Klassen zu machen.  Wir sind gerne dazu bereit und möchten uns  bei allen Beteiligten bedanken. Mit all euren Fragen, Anegungen, Ideen, Meinungen und den offenen Ohren habt ihr aus dem Termin eine gelungene Veranstaltung gemacht. Danke auch an die Oberstufenleiterin Frau Kivilip, die Lehrer Herr Kleemann, Herr Menebröcker und Herr von Lassaulx sowie an die didaktische Leiterin Frau Mohr und den Schulleiter Herr Schröder.

 

Das Plenum1

(Michael Weinmann)

   
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Verwendungszw.: Flüchtlingsarbeit
 
 
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