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LOGO GSK goes FP2Nachdem wir Ende November 2015 in der Gesamtschule Kürten unsere ehrenamtliche Arbeit vorstellen konnten,
gibt es mittlerweile eine WhatsApp-Gruppe aus rund 25 Schülerinnen und Schülern plus 5 Lehrern.
Über diesen Weg sollen zusammen Ideen und Projekte für Flüchtlinge abgestimmt werden.
Im Dezember kam es dadurch zu ersten Begegnungen.
Hier ein kleiner Bericht von Elena Radix, eine der Schülerinnen aus der Oberstufe.


Wir alle werden tagtäglich mit dem Flüchtlingsstrom konfrontiert, doch die Personen die hinter den Zahlen stecken, kennen nur die wenigsten. Nachdem der Fluchtpunkt Kürten uns in der Schule besuchte, war für viele von uns klar, dass wir gerne unsere direkten Nachbarn im gelben Huas kennen lernen wollen. Wir sammelten schnell viele Ideen, was wir bei dem Treffen machen könnten.

Der Religionskurs von Herr Menebröcker machte mit dem geplanten Waffel Essen den Anfang. Dafür ging eine kleine Delegation mit Herrn und Frau  Weinmann und dem Sozialarbeiter Raphael Fuchs zum gelben Haus, um die Flüchtlinge zu dem geplanten Treffen einzuladen. Allerdings war es noch recht früh am Morgen, weswegen viele noch schliefen oder nicht da waren. Trotzdem lernten wir ein paar kennen. Außerdem erfuhren wir etwas über die Zimmeraufteilungen und aus welchen Ländern die Asylanten kommen, die hier im gelben Haus wohnen. Sie kommen aus den Ländern Guinea, Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Eritrea, Georgien, Ghana, Indien, Irak, Kongo, Bangladesch, Marokko, Nigeria, Pakistan, Sri Lanka, Syrien und Tunesien.

Am 11.12.2015  war es dann endlich so weit. Die Delegation holte die Flüchtlinge und Herrn Weimann und Herrn Fuchs ab. Im Klassenraum begrüßten wir sie dann und jeder machte sich ein Namensschild. An Gruppentischen haben wir uns dann unterhalten, gespielt und gelacht. Die Verständigung untereinander war auch weniger schwierig als gedacht, denn mit Englisch und Französisch klappte es gut. An meinem Tisch spielten wir Kniffel und erfuhren aus welchem Land sie kommen, wie alt sie sind und wie die Lage in ihrem Land ist, sowie das Schulsystem dort ist. Eine Person, mit der ich mich auf Französisch unterhalten konnte, brachte mir auf meinem Wunsch ein paar arabische Wörter bei. Was sich als sehr lustig erwies, denn ich konnte es überhaupt nicht aussprechen.

Nachdem das Treffen so gut lief, sollte ein zweites stattfinden, diesmal mit einem gemeinsamen Waffelessen.

Beim ersten Treffen war man noch sehr neugierig und gespannt, wer denn alles kommt, beim zweiten Treffen dagegen freute man sich schon auf bekannte Gesichter.

Das zweite Treffen lief sehr ähnlich ab: es wurde wieder gespielt, geredet, gelacht und Waffeln gegessen.

Nach meinem Empfinden hat es allen sehr gut gefallen und es wäre schön, wenn solche Projekte beibehalten werden. Doch bald findet schon ein gemeinsames Kochen statt, wo wir uns schon drauf freuen. 

 

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Ein Bericht von Elena Radix


Das erste Kochevent soll am 19. Januar 2016 stattfinden und dann, wenn möglich, alle 4 Wochen.
Die entsprechende Einladung ist in allen Unterkünften verteilt worden.
Weitere Veranstaltungen mit der GSK werden folgen.

Der Bericht zur Infoveranstaltung ist auch auf der Seite der Schülerzeitung (des Blogs) der GSK zu finden.

(Michael Weinmann)

   
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