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Zwischendurch kam von verschiedenen Seiten immer wieder die Frage auf, was denn aus dem Geld vom Sponsorenlauf geworden ist . Seit letzter Woche Dienstag (15.11.2016) steht nun zumindest die Verwendung der Spende fest.


Ich war zu Gast bei der SV-Sitzung der GSK, um den Schülerinnen und Schülern unsere Vorschläge zur Verwendung der Spende aus dem Sponsorenlauf vorzustellen. Wir hatten im Kernteam schon des Öfteren darüber beratschlagt, wie die Summe von 4825,67 € sinnvoll einsetzbar ist. Mir war es von Anfang an wichtig, dass es dabei ein für die Schülerinnen und Schüler erkennbares Zeichen nach außen gibt.

Eine der ersten Ideen war deshalb der Kauf eines Anhängers. Zum einen sollte dieser für das Einsammeln von Sachspenden, für Umzüge und für das geplante Möbellager in Herweg genutzt werden. Dieser Anhänger sollte eine Plane erhalten mit einem Aufdruck als Danke an alle.
Diese Idee wurde jedoch verworfen, da verschiedene Punkte dagegen sprachen. So muss zum Beispiel ein Stellplatz vorhanden sein. Es müsste jemand nachhalten, wer den Hänger wann genutzt hat und überprüfen, ob dabei Beschädigungen entstanden sind etc.

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Die weiteren Überlegungen sahen dann vor, die Summe auf mehrere Projekte zu verteilen, so dass ich drei Vorschläge mitbringen konnte:

1. Kauf von Werkzeugsätzen

Immer mehr Asylbewerber beziehen eigene Wohnungen. Hierbei müssen u.a. Schränke oder Küchen aufgebaut werden. Oft scheitert es aber nicht am handwerklichen Geschick der Asylbewerber sondern am nötigen Werkzeug. Vielfach stellen Helfer ihr eigenes Werkzeug zur Verfügung.
Die Werkzeugsätze sollen mindestens enthalten:
Bohrmaschine, Akkuschrauber, Stichsäge, Wasserwaage, Schraubendreher Satz, Imbusschlüssel, Werkzeugkisten, Hammer, diverse Zangen, Spachtel,...

Diese werden dann als Leihgabe an die Asylbewerber gegeben, damit sie möglichst selbstständig arbeiten können. Drei Werkzeugsätze sind vorgesehen.
Eventuell werden die Kisten und Koffer noch mit einem entsprechenden Logo beklebt, dass diese aus der Spende des Sponsorenlaufs angeschafft wurden.


2. Stipendien für Sprachkurse von Asylbewerbern

Asylbewerbern, die sich sprachlich schneller weiterbilden möchten, soll anteilig die Prüfungsgebühr bezahlt werden. Eine kleine Kommission soll darüber entscheiden bzw. kleine Richtlinien festlegen, wer und welcher Sprachlevel gefördert werden.
Die Prüfungsgebühren belaufen sich auf 150 €, gefördert werden 2/3 der Kosten bei Erfolg, also 100 €.

Da die Kosten für die Werkzeugsätze noch nicht feststehen, reservieren wir 2500 € für diesen Punkt.

 

3. Geld für den Fahrradpool

Mitten in den Überlegungen überraschte uns die Nachricht vom Einbruch in den Fahrradpool. Hierbei wurde auch deutlich, dass es unabhängig von dieser Straftat ein Nachschubproblem für dringend benötige Sachen hat, wie z.B. Warnwesten, Reflektoren, Schlösser, Mäntel, Schutzbleche, Helme…
Im ersten Schritt werden jetzt Warnwesten gekauft. Diese Warnwesten sollen mit einem erkennbaren Logo auf der Rückseite versehen werden, als sichtbares Zeichen nach außen, dass diese Weste aus dem Sponsorenlauf finanziert wurde.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht, dass wir uns so viele Gedanken gemacht haben. Sie fanden es gut, dass mehrere Projekte eine Förderung erhalten und so gab es eine Zustimmung zu unseren Vorschlägen. Das Logo auf den Westen war für einige das Highlight.
Die genaue Aufteilung der Summe geben wir dann nochmals bekannt. 

Danke nochmal an alle Schülerinnen und Schüler für so viel  soziales Engagement.


(Michael Weinmann)

 

   
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