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Hier ein Bericht von Birgit Oberkötter, die zusammen mit Willi Broich bei der Preisverleihung am 17. Mai 2017 im Bundeskanzleramt war.

 Im Frühjahr erreichte den Fluchtpunkt Kürten von Seiten der Koordinatorin der Aktion „Neue Nachbarn“ ,Gabi  Atug-Schmitz, der Vorschlag, wir sollten uns über das Erzbistum Köln für den Integrationspreis der Bundeskanzlerin bewerben.

Anfangs waren wir noch der Meinung, dass wir viel zu klein sind, um uns um diesen Preis zu bewerben. Aber Gabi ließ nicht locker und so trugen Willi Broich, Michael Weinmann und ich alle Aktionen und Initiativen rund um das Projekt „Neue Nachbarn“ zusammen.

Daraus entstand eine mehrseitige Zusammenstellung, die wir beim Erzbistum Köln einreichten. Wir waren selbst erstaunt über die Anzahl und Vielfalt der Aktivitäten.

Das Erzbistum war selber nicht vorschlagsberechtigt, aber Klaus Hagedorn, Koordinator für Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln, reichte unsere Bewerbung an die Deutsche Bischofskonferenz weiter.

Die Deutsche Bischofskonferenz prüfte mehrere Vorschläge und hat im Endeffekt unser Projekt nominiert. Somit waren wir eine von 33 bundesweiten Initiativen, die von einer fünfköpfigen Jury in Berlin bewertet werden sollten.

Dann , Ende April, die Einladung. Wir dürften zur Preisverleihung nach Berlin reisen. Wenige Tage vor der Reise erfuhren wir, dass die Stadt Altena im Sauerland den Preis erhalten würde.

Aber nichtsdestotrotz fanden wir, dass Berlin eine Reise wert sei und so machten Willi Broich und ich uns am sehr frühen Morgen des 17.Mai auf den Weg. Michael Weinmann unterstützte uns von Kürten aus und postete unsere Erlebnisse live in die virtuelle Welt.

Dank unserer frühen Ankunft lernten wir zunächst den persönlichen Referenten für Integration und Migration von Frau Dr. Merkel kennen. Wenig später begrüßte uns der Weihbischof von Berlin, Herr Dr. Matthias Heinrich. Das war für uns eine große Ehre.

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Wir lernten noch das Oberhaupt der orthodoxen Gemeinde von Berlin kennen, und viele andere interessante Menschen.

Zur Preisverleihung erschien dann auch die Bundeskanzlerin! Das war ein aufregender Moment. Frau Merkel machte auf uns einen sympathischen und gelösten Eindruck. Sie war witzig und außerordentlich präsent bei der Sache.

Sie war mit ihren Gedanken und Worten die ganze Zeit bei uns. Nach der würdigen Verleihung des Preises an die Stadt Altena, ehrte die Jury noch weitere 11 der 33 nominierten Projekte.

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Und darunter befand sich auf Platz 5 der „Fluchtpunkt Kürten“. Das machte uns stolz und froh! Stolz waren wir vor Allem auf unsere tollen Mitstreiter in Kürten- auf Euch! Nur durch Euern unermüdlichen Einsatz ist diese Arbeit möglich. Ihr leistet unglaubliches und es ist Eure Arbeit, die hier in Berlin gewürdigt und honoriert wurde!

Als besonders erwähnenswert befand die Jury, dass wir in Kürten versuchen, auch andere benachteiligte Bürger von unseren Projekten profitieren zu lassen. Das geschieht im Fahrradpool, bei der Kleiderkammer, dem Möbellager und der Tafel.

Dieses Vorgehen widerspricht der landläufigen Meinung, Geflüchtete würden anderen benachteiligten Bürgen bevorzugt.

Nach dem offiziellen Teil der Preisverleihung mischte sich Frau Merkel ganz bürgernah unter ihre Gäste. So war es dann auch kein Problem, wenn gleich doch aufregend, ein paar Selfies zu machen und einen persönlichen Brief eines Kürtener Flüchtlings abzugeben.

Birgit Oberkötter,

Begleiterin für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe Kürten

378045

   

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