Willkommen auf unserer Homepage

START Kopie Wissen SUCHE

FP Kuerten Bannerboat schmal SZ


 

Der Arztbesuch

Was zu tun ist, wenn Asylsuchende zum Arzt müssen, zeigt dieses Erklärvideo.

App für den Arztbesuch

Kommunikationshilfe für den Arztbesuch

Sprachbarrieren erschweren die medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Mit einer mobilen App will die AOK Nordost nun die Verständigung zwischen Ärzten und geflüchteten Menschen erleichtern. Der AOK „ soll helfen, allgemeinmedizinische Behandlungsfragen auf Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch zu klären. Für Android-Smartphones ist die viersprachige Kommunikationshilfe ab sofort im App-Store verfügbar, eine iOS-Version soll in Kürze bereitgestellt werden.

 

Der Ablauf in Kürten

Den ankommenden Asylbewerbern steht nur eine Notversorgung zu, das heißt zum Beispiel, dass bei Zahnschmerzen die einfachste mögliche Lösung bezahlt wird.
Ein Zahn wird dann gezogen, wenn die Schmerzen damit beseitigt werden können. Ein Anrecht auf andere Behandlung besteht nicht.

Nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland erhalten die Asylbewerber eine Krankenkassenkarte, meistens von der AOK. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen alle Leistungen der Krankenkasse zu, die auch jeder gesetzlich Versicherte erhält.

Bis dahin gilt der folgende Ablauf:

  1. Um einen Arzt aufsuchen zu dürfen, müssen die Asylbewerber bei der Gemeindeverwaltung (Herrn Hecker) einen Krankenschein abholen.
     Dieser ist vergleichbar mit unserer Gesundheitskarte.

Krankenschein 01

2. Mit diesem Krankenschein stellt sich der Patient bei einem Allgemeinmediziner hier vor Ort vor.

3. Stellt der Arzt ein Rezept für ein Medikament aus, so kann es sein, dass dieses Rezept wiederum von der Gemeindeverwaltung abgestempelt werden muss. Bitte in der Arztpraxis nachfragen.

4. Stellt der Arzt eine Überweisung für einen Facharzt, Radiologen, etc. aus, ist die Überweisung von der Gemeindeverwaltung abzustempeln und ein neuer Krankenschein (s.o.) auszustellen.

Die Gemeindeverwaltung ist nicht verpflichtet der Überweisung zu folgen und somit ist im Einzelfall das Gesundheitsamt einzuschalten zwecks Beurteilung, ob die weitere Behandlung lebensnotwendig ist. Nach Begutachtung durch das Kreisgesundheitsamt wird dann je nach Entscheidung ein Behandlungsschein für den Facharzt ausgestellt.

 

Anamnesebögen / Untersuchungsbögen mehrsprachig

  • Flüchtlinge und Asylbewerber benötigen ärztliche Versorgung, doch die Sprache stellt dabei häufig eine Barriere dar. Gemeinsam mit dem Setzer-Verlag bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg daher Anamnesebögen und Therapiepläne zum kostenfreien Download.
    Derzeit sind 24 Sprachen verfügbar, inklusive der neben Arabisch sehr gefragten Sprachen Tigrinya und Urdu. Neu sind nun auch Amharisch und Somali erhältlich.

    Hier geht es zur entsprechenden Seite.


  • Übersetzungen von Untersuchungsbögen und ähnlichem in viele verschiedene Sprachen findet man hier.
    Auch ein Gesundheitsheft(pdf) gibt es. Dieses kann beim Arztbesuch mitgeführt werden kann, damit eine Unterhaltung und Diagnose erleichtert wird.
    Dort sind auch Übersetzungen in Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Urdu und Tigrinya enthalten.

Telefonische Patientenberatung

Telefonische Patientenberatung auf Arabisch, Türkisch und Russisch

Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) bietet Flüchtlingen telefonische Beratung in arabischer Sprache an. Unter der gebührenfreien Telefonnummer: 0800 33 22 12 25 ist die Hotline erreichbar dienstags von 11.00 bis 13.00 Uhr und donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr. Die UPD berät vor allem zu den Bereichen Patientenrechte und allgemeine Gesundheitsversorgung. Neben Arabisch bietet sie auch Beratung auf Russisch und Türkisch. Mehr Infos

Kinderklinik

Offene Sprechstunde an der Kinderklinik der Uniklinik Köln

Die Uniklinik Köln bietet im Rahmen der Flüchtlingsversorgung ihre Hilfe an: Jeden Donnerstag werden in den Räumen der Kindernotfallpraxis Kinder und Jugendliche, die ohne Familie nach Deutschland geflohen sind, nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben untersucht und behandelt. Freiwillige, die Kontakt zu unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen haben, die nicht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eine Erstuntersuchung hatten, können sich an Julia Jäschke, Tel: 0221 478-84748 oder per Mail wenden.

 

DRK-Gesundheitsfilme für Zuwanderer

Im Rahmen eines vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts wurden sieben leicht verständliche Filme zu verschiedenen Gesundheitsthemen für zugewanderte Menschen erstellt.

Die Filme sollen zugewanderten Menschen ermöglichen, sich besser über das Gesundheitswesen, medizinische Versorgung und Prävention zu informieren. Sie können außerdem die Arbeit von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen sowie von Sprach- und Integrationskursen unterstützen.

Die Informationsfilme können auf der mehrsprachigen Internetseite www.drk-gesundheitsfilme.de sowohl angesehen als auch kostenfrei heruntergeladen werden. Sie sind in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Sorani (Kurdisch) verfügbar und informieren zu den Themen "Gesundheitssystem", "Schwangerschaft und Geburt", "Schutz vor Infektionen", "Psychische Gesundheit", "Kindergesundheit", "Gesunde Zähne" und "Krebsvorsorge".

   

Kontakt:

Telefon:
02207/9123486
E-Mail:
Facebook:
Spendenkonto:
Ev. Kirchengemeinde Delling
IBAN: DE49 3705 0299 0311 0098 55
BIC: COKSDE33XXX
Verwendungszw.: Flüchtlingsarbeit
 
 
qrcode